Modernisierung der Fenster zahlt sich in der kalten Jahreszeit aus
Noch immer gibt es in Deutschland zu viele alte Fenster, die sowohl den Hausbewohnern als auch der Bausubstanz keinen ausreichenden Schutz vor der klirrenden Kälte bieten. Bis Ende der 1970er Jahren waren einfachverglaste, Verbund- und Kastenfenster üblich. Viele davon sind heute noch im Einsatz. Die Folge: Im Winter klagen viele Bewohner älterer Häuser über ein unangenehmes Frösteln in der Nähe ihrer Fenster. Das Kältegefühl führen sie oft darauf zurück, dass das Fenster nicht richtig schließt. Tatsächlich ist es in der Nähe alter Fenster so frostig, weil die dünnen Verglasungen schlecht isolieren und die Fensterrahmen im Laufe der Jahrzehnte undicht geworden sind. Bei Messungen schneiden heutige Wärmedämmfenster um das fünffache besser ab als einfachverglaste Fenster. Sie verringern den spürbaren Unterschied zwischen der Raumtemperatur und der Oberflächentemperatur der Fenster auf wenige Grad. Das wird auch in kalten Winternächten als warm und behaglich empfunden, erklärt der Energieberater.
Moderne Fenster sind also nicht nur für das Verschwinden der Eisblume verantwortlich, sondern für körperliches Wohlbefinden trotz klirrender Kälte. Außerdem zahlt sich eine Modernisierung der Fenster in der kalten Jahreszeit auch finanziell aus: Je nach Fenstergröße kann die neue Wärmedämmverglasung bis zu 20 Prozent der Heizkosten sparen.
















