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Keine Energiewende im Heizungskeller?

Hauseigentümer zurückhaltend bei Investitionen in neue Heizung

Die Ergebnisse einer aktuellen EMNID-Umfrage zeigen, dass Hauseigentümer bereit wären, die Energiewende mitzutragen. Sechs Prozent können sich vorstellen, in diesem Jahr ihre Heizung auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, auch wenn es hierfür keine Förderung mehr gäbe. Weitere 12 Prozent sind noch unentschieden, lehnen eine Modernisierung ihrer Heizung aber nicht grundlegend ab. Doch das ist nur eine Seite der Medaille.
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Check der Heizung im Keller
Lediglich vier Prozent der Hauseigentümer haben im vergangenen Jahr ihre veraltete Heizungsanlage ausgetauscht
Foto: Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK)
Momentan ist die Energiewende in Deutschlands Heizungskellern noch nicht angekommen. Genau dort aber verschleudern alte Heizkessel und ineffiziente Heiztechnik millionenfach Geld, Energie und CO2. Heizungsexperten warnen die Politik deshalb davor, die Hausbesitzer beim Vollzug der Energiewende weiter allein zu lassen. Vor allem der Streit um die steuerliche Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen untergrabe das Vertrauen der Hauseigentümer in die Förderzusagen der Politik.

Millionen alte Heizungen arbeiten nicht mehr effizient
Lediglich vier Prozent der Hauseigentümer haben im vergangenen Jahr nach Angaben des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ihre veraltete Heizungsanlage ausgetauscht. Doch mehr als 13 Millionen von 17,8 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland arbeiten weiterhin nicht effizient. So wird der Energieverbrauch im Gebäudebestand nur schwer zu senken sein, warnen Heizungsexperten. Statt dessen sollten Hausbesitzer ehrlich und umfassend über die Ziele und Umsetzung der Energiewende informiert werden. Ebenso hilfreich wäre es für Hauseigentümer, wenn sie die möglichen Einsparungen am Beispiel der eigenen Heizung aufgezeigt bekämen, so die Experten.

Quelle: Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK)
 
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