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Thermografie - und was dann?

Thermografie ist nur der Einsteig, Energieberater hilft bei Bewertung

Energie ist teuer. Es lohnt sich also für Hausbesitzer, Schlupflöcher in der Hülle ihres Hauses aufzuspüren, durch die Wärme von innen nach draußen entweicht. Niedrige Temperaturen im Winter sind ideale Thermografie-Bedingungen und einige Hausbesitzer haben Wärmebild-Aufnahmen machen lassen, um energetische Schwachpunkte aufzuspüren. Doch wie geht es danach weiter? Ein Energieberater hilft bei der Auswertung und Planung der Sanierung.
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Thermografie-Aufnahme eines Fensters
Auch die beste Thermografie-Aufnahme verbessert die Energiebilanz des Hauses erst einmal nicht und empfiehlt auch keine konkreten Sanierungsmaßnahmen. Deshalb sollten Hausbesitzer unbedingt einen Energieberater zur Bewertung und Sanierungsplanung befragen
Foto: EcoUnion AG
Wenn Hausbesitzer nicht wissen, wo genau sich die energetischen Schwachstellen des Hauses befinden, kann eine Thermografie-Aufnahme hilfreich sein. Die in den frühen Morgenstunden und Temperaturen von unter null Grad erstellten Bilder können undichte Fenster, Heizkörpernischen sowie ungedämmte Rollladenkästen oder einen schlechten energetischen Zustand des Hausdachs aufdecken. Dazu wird mit einer Infrarot-Kamera die Wärmestrahlung aller Bauteile dokumentiert und auf einem Bild farblich wiedergegeben. Doch damit der Hausbesitzer tatsächlich etwas von der Thermografie-Aufnahme hat, müssen die Bilder professionell aufgenommen werden. Der Energieberater erklärt, worauf Hauseigentümer achten sollten.

Thermografie ist nur Einstieg in energetische Bestandsaufnahme
Hausbesitzer sollten darauf achten, dass eine Kameratechnik mit einer Auflösung von mindestens 300 x 200 Pixeln und einer thermischen Empfindlichkeit kleiner als 0,08°C eingesetzt wird, empfiehlt der Energieberater. Erst dann erhalten sie aussagekräftige und detaillierte Aufnahmen. Auch sollte der Hauseigentümer nicht zu viel erwarten. Denn auch die beste Aufnahme verbessert die Energiebilanz des Hauses erst einmal nicht und empfiehlt auch keine konkreten Sanierungsmaßnahmen.

Deshalb sind Thermografie-Aufnahmen auch nur als Einstieg in eine umfassendere energetische Bestandsaufnahme und Energieberatung geeignet. Anhand der Wärmebilder kann ein Energieberater die Schwachstellen des Hauses bewerten und passende Empfehlungen geben, mit welchen Sanierungsmaßnahmen der Hausbesitzer die Schlupflöcher schließen kann. Für den Hausbesitzer lohnt sich die Energieberatung in doppelter Hinsicht: Fehlinvestitionen werden verhindert und Energiekosten eingespart.

Quelle: Verbraucherzentrale Energieberatung
 
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