bookmark
merken
empfehlen
drucken
zurück
Twittern
Facebook
drucken
empfehlen
merken
bestellen
zurück
bookmark
 

Ohne Qualität bei Baumaßnahmen und Planung verpufft Energieeinsparung

Bei Sanierung sollte das Haus ganzheitlich betrachtet werden

Private Hausbesitzer engagieren sich zunehmend für Energieeffizienz bei der Sanierung ihres Hauses. Doch Erfahrungen von Experten zeigen, dass mit wachsendem Umfang der energetischen Sanierungen auch die Schäden zunehmen - mit gravierenden Folgen. Deshalb sollten Hausbesitzer gleich zu Beginn der Sanierungsplanung einen Energieberater hinzuziehen, der das Haus ganzheitlich betrachtet.
Subdomain eintragen für die dieses Element angezeigt werden soll:

Dachboden vor der Sanierung
Die Folgen einer mangelhaften Sanierung sind gravierend: Wird das gesteckte bauliche Qualitätsziel nicht erreicht, verpuffen auch die angestrebten energetischen Effekte. Für ein qualitätsvolles Sanierungsergebnis sind baubegleitende Qualitätskontrollen deshalb unerlässlich, so der Energieberater
Foto: Bauherren-Schutzbund e.V.
Die Folgen einer mangelhaften Sanierungsplanung und -ausführung sind gravierend: Wird das gesteckte bauliche Qualitätsziel nicht erreicht, verpuffen auch die angestrebten energetischen Effekte. Es wird also am Ende weniger Energie eingespart, als im Vorfeld berechnet. Im schlimmsten Fall muss teuer nachgebessert werden. Zusätzlich soll das energieeffiziente Haus heutige und künftige Anforderungen der Hausbewohner an Komfort und Behaglichkeit erfüllen. Deshalb muss das Haus bei einer Sanierung ganzheitlich betrachtet und Sanierungsmaßnahmen qualitativ hochwertig ausgeführt werden. Dabei umfasst der Begriff Bauqualität nicht nur das Ergebnis der Sanierungsarbeiten, sondern auch den gesamten Bauprozess. Denn wird am Anfang ein nachhaltiges Gesamtkonzept erarbeitet unter vollständiger Berücksichtigung der ästhetischen, energetischen und ökologischen Anforderungen des Hausbesitzers und des Gesetzgebers, gibt es viel weniger Probleme.

Energieberater empfiehlt baubegleitende Qualitätskontrolle
Für ein qualitätsvolles Sanierungsergebnis sind baubegleitende Qualitätskontrollen unerlässlich, so der Energieberater. Darauf sollten Hausbesitzer von Anfang an achten und ihr Sanierungsvorhaben zum Beispiel von einem Energieberater begleiten lassen. Die Ursachen für spätere Schäden liegen vor allem in einer nicht fachgerechten Ausführung der Baumaßnahmen und der unzureichenden oder fehlenden Planung im Vorfeld der Sanierung. Schwerpunkte bei den Mängeln sind Wärmedämmung, luftdichte Ebenen und technische Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien.

Die häufigsten Fehlerquellen bei der Sanierung im Überblick

Fehlerhafte Wärmedämmung: hohe Kosten, harte Konsequenzen
Die ungenügende Planung und Ausführung der Wärmedämmung erweist sich bei einer Sanierung als besonders kostenträchtig, gefolgt von Fehlern beim Einbau luftdichter Ebenen. Typische Schadensquellen sind dabei die nicht fachgerechte Verarbeitung der Materialien, nicht geplante oder falsch gewählte Bauteile. Die Unverträglichkeit der verwendeten Komponenten kann beispielsweise zur Ablösung der Wärmedämmung führen. Wärmebrücken ziehen Feuchtigkeitsschäden nach sich. Eine zu gering bemessene Dicke der Dämmung führt zum Nichterreichen von Förderkriterien, was den Verlust der Förderung für den Hausbesitzer nach sich ziehen kann.
 
Mangelhafte Ausführung der Sanierungmaßnahmen
Fehler bei der Ausführung von Sanierungsvorhaben sind nicht auf Bauschäden begrenzt. Sie können sogar dazu führen, dass statt der angestrebten Energieeinsparung am Ende mehr Energie verbraucht wird und sich der Wohnkomfort nicht verbessert, so der Energieberater.

Falsch dimensionierte Technik
Die Haustechnik kann nicht abgekoppelt von der Konstruktion des Hauses betrachtet werden. Falsch dimensionierte Heizungsanlagen haben negative Folgen, ebenso fehlerhaft eingestellte Anlagen, deren Wirkungsgrad die Planwerte nicht erfüllt. Die geplante Funktionsfähigkeit und Nutzung des Hauses ist eingeschränkt, die angestrebte Behaglichkeit gemindert. Dem Hausbesitzer können dadurch hohe Zusatzkosten entstehen.

Quelle: Bauherren-Schutzbund e.V. / Institut für Bauforschung e.V.
 
STICHWORT-SUCHE
 
ENERGIEBERATER-SUCHE
 
Newsletter abonnieren
Neu: Kostenfreie Fördermittelberatung
Die Brancheninitiative
 
Geprüfter Energie-Fachberater im Baustoff-Fachhandel · www.energie-fachberater.de