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Bei Wärmedämmung des Hauses Haustür nicht vergessen

Viele Hausbesitzer vernachlässigen Schwachstelle in der Fassade

Das Haus durch eine Wärmedämmung vor teuren Energieverlusten zu schützen, ist heute gang und gäbe. Auch an einen Austausch der Fenster denken Hausbesitzer oft. Doch dann lassen Haustüren, die nicht mehr zeitgemäß sind, wertvolle Energie großflächig entweichen. Diese Schwachstelle in der Fassade wird gern vernachlässigt. Warum sich eine Modernisierung der Tür schnell bezahlt macht, erklärt Tür-Experte Andreas Frigge.
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Moderner Hauseingang
Eine neue Haustür wertet nicht nur die Fassade auf, sondern hilft durch eine verbesserte Dämmung auch dabei, wertvolle Heizenergie zu sparen
Foto: djd/noblesse Türfüllungen GmbH & Co. KG
Warum ist gerade die Haustür so oft ein Schwachpunkt im Haus?

Andreas Frigge: Die Eingangstür, die ja zugleich eine optische Visitenkarte für das Haus sein soll, tauscht man nicht einfach alle paar Jahre aus. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel mehrere Jahrzehnte. Aber naturgemäß können Modelle etwa aus den 70er oder 80er Jahren, selbst 90er Jahren, so sehr sie auch ästhetisch noch gefallen mögen, bei weitem nicht mehr die Ansprüche an eine heutige Wärmedämmung erfüllen.

Auch heute werden viele Haustüren noch aus denselben Materialien gefertigt wie vor 20 oder 30 Jahren. Was können die neuen Modelle besser?

Andreas Frigge: Grundsätzlich ist es richtig, dass auch heute Aluminium- und Holztüren noch weit verbreitet sind. Aber die Entwicklung ist nicht stehen geblieben. Neue Verarbeitungstechniken machen es möglich, Türen erstmals komplett aus Fiberglas-Composite-Werkstoffen herzustellen. Damit werden Dämmwerte erreicht, die sich auf Passivhausniveau bewegen und die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) noch übertreffen. Der Hauseigentümer profitiert damit von deutlich geringeren Energieverlusten und somit sinkenden Heizkosten.

Wie sieht es in Bezug auf die Sicherheit aus?

Andreas Frigge: Der Verbundwerkstoff ist besonders robust, so dass die daraus hergestellten Türen einbruchhemmend entsprechend der offiziellen Widerstandsklasse (WK) 1 und optional WK 2 sind. Dies erreichen nur die wenigsten Modelle aus konventionellen Materialien.

Ist für den Verbundwerkstoff ein Öko-Aufschlag zu zahlen?

Andreas Frigge: Nein, die Türen sind nicht teurer als qualitativ vergleichbare Türen aus anderen Materialien.

Quelle: djd/pt
 
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