Hausbesitzer kennen das Problem: Die besten Materialien für Renovierung und Sanierung sind ihren Preis nicht wert, wenn sie nicht fachmännisch verarbeitet werden. Hausbesitzer, die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten bei der Auswahl der Handwerksunternehmen ebenso sorgfältig vorgehen wie bei der Wahl des Materials. Höchsten Ansprüchen genügen Unternehmen, deren Leistungen mit dem RAL Gütezeichen ausgezeichnet sind.
Mit einigen baulichen Maßnahmen lässt sich das eigene Haus schon frühzeitig altersgerecht gestalten, damit es mit 80 immer noch genauso gut genutzt werden kann wie mit 30. Denn welcher Hausbesitzer träumt nicht davon, auch im Alter so lange wie möglich unabhängig zu bleiben. Damit dieser Traum in Erfüllung geht, bietet die KfW eine Förderung durch das Förderprogramm Altersgerecht Umbauen an.
Besonders Hausbesitzer mit einer Ölheizung sehen sich einer bedenklichen Preisentwicklung gegenübergestellt, denn sie müssen für ihr Heizöl immer tiefer in die Taschen greifen. Allein in den letzten beiden Jahren hat sich beim Heizölpreis eine Steigerung um 26 Prozent vollzogen. Auch Besitzer von Gasheizungen müssen für ein warmes Haus deutlich mehr bezahlen, die Preissteigerung ist mit vier Prozent allerdings weniger dramatisch.
Das Haus durch eine Wärmedämmung vor teuren Energieverlusten zu schützen, ist heute gang und gäbe. Auch an einen Austausch der Fenster denken Hausbesitzer oft. Doch dann lassen Haustüren, die nicht mehr zeitgemäß sind, wertvolle Energie großflächig entweichen. Diese Schwachstelle in der Fassade wird gern vernachlässigt. Warum sich eine Modernisierung der Tür schnell bezahlt macht, erklärt Tür-Experte Andreas Frigge.
Private Hausbesitzer engagieren sich zunehmend für Energieeffizienz bei der Sanierung ihres Hauses. Doch Erfahrungen von Experten zeigen, dass mit wachsendem Umfang der energetischen Sanierungen auch die Schäden zunehmen - mit gravierenden Folgen. Deshalb sollten Hausbesitzer gleich zu Beginn der Sanierungsplanung einen Energieberater hinzuziehen, der das Haus ganzheitlich betrachtet.
Energie ist teuer. Es lohnt sich also für Hausbesitzer, Schlupflöcher in der Hülle ihres Hauses aufzuspüren, durch die Wärme von innen nach draußen entweicht. Niedrige Temperaturen im Winter sind ideale Thermografie-Bedingungen und einige Hausbesitzer haben Wärmebild-Aufnahmen machen lassen, um energetische Schwachpunkte aufzuspüren. Doch wie geht es danach weiter? Ein Energieberater hilft bei der Auswertung und Planung der Sanierung.
Früher regelten sich die Dinge allein: Der Ofen ging abends aus, das Haus wurde kalt. In Frostperioden leistete sich der Hausbesitzer allenfalls noch eine Kohle mehr am Abend. Heute passt die Heizungsregelung die Temperatur des Heizwassers automatisch der Außentemperatur an. Die Heizzeiten werden gesteuert, abends die Temperaturen abgesenkt. Zu dieser Nachtabsenkung gibt es viele Meinungen, der Energieberater erklärt, was sinnvoll ist.
Die Ergebnisse einer aktuellen EMNID-Umfrage zeigen, dass Hauseigentümer bereit wären, die Energiewende mitzutragen. Sechs Prozent können sich vorstellen, in diesem Jahr ihre Heizung auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, auch wenn es hierfür keine Förderung mehr gäbe. Weitere 12 Prozent sind noch unentschieden, lehnen eine Modernisierung ihrer Heizung aber nicht grundlegend ab. Doch das ist nur eine Seite der Medaille.
Deutschland zittert immer noch unter Kälte und Schnee. Doch Eisblumen sind vom Aussterben bedroht. Die Eiskristalle wachsen in der Natur und gelegentlich auch an Autos. Nur die in früheren Zeiten typischen Eisblumen an den Fensterscheiben von Haus und Wohnung sieht man heute kaum noch. Denn mit modernen Fenstern wohnen Hausbesitzer auch bei klirrender Kälte behaglich warm.
Wer eine Sanierung für sein Haus plant, kann dafür einen zinsgünstigen Kredit der KfW-Förderbank in Anspruch nehmen. Seit dem 10. Februar 2012 gelten neue Zinskonditionen im Programm Energieeffizient Sanieren der KfW-Förderbank.